Bienen für den Wald

Menschen leben in Harmonie mit dem Urwald : die Bienen bestaüben die blühenden Bäume und die Familien ernten Honig.

Seit ein paar Jahren haben wir uns sehr für die „Méliponikultur“ engagiert, Das ist die Produktion von Honig von einheimischen brasilianischen Bienen der Familien der Trigonidés“ und der Méliponidés“.

Diese Aktivität differenziert sich von der klassischen Bienenzucht (Apiskultur), welche die Bienen der Familien der „Apis“ einsetzt, die von Europa und Afrika importiert wurden. 

Die einheimischen Bienen stechen nicht, da sie keinen Stachel besitzen. Das erlaubt, die Bienenstöcke nahe der Häuser aufzustellen und den Honig ohne Spezialkleidung zu gewinnen. Die Bienestöcke sind kleiner und leichter und können so einfacher von allen Familienmitgliedern manipuliert werden. Schlussendlich ist die Gesamtausstattung billiger und der Transport ist beschränkt.

Zudem verteilen diese sehr kleinen einheimischen Bienen den Blütenstaub aller Blumen, selbst der winzigsten, was die viel grösseren „Apis“ nicht können. Diese Insekten spielen somit in der Dynamik der Blütenbestäubung eine Schlüsselrolle.

Heute entfaltet sich die Méliponikultur in gewissen günstigen Regionen sowohl auf finanzieller wie auch auf Ernährungs-Ebene  als Hauptaktivität weiter.

Indem es eine erneuerbare Nutzung der natürlichen Ressourcen, einen verstärkten Schutz der Umwelt und einen Zugang der Bevölkerungen zu annehmbareren Lebensbedingungen bietet, findet das durch Nordesta Reforestation & Education entwickelte Méliponikultur-Programm seine totale Berechtigung als dauerhafte Entwicklung.

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